Seit dem Jahr 2004 betreuen wir ehrenamtlich die Arbeitsgemeinschaft Elektronik und  Amateurfunk an der Eichenlaubschule Weiskirchen. Mit interessanten Projekten wird den Jugendlichen ein Einblick in die technischen Möglichkeiten des Amateurfunks gegeben und ein Einstieg in die Welt der Elektrotechnik und Elektronik.

Im Schuljahr 2014/2015 nehmen 15 Schülerinnen und Schüler an der Amateurfunk AG der ELS Weiskirchen teil. Mit interessanten Themen lassen sich Jugendliche auch im Zeitalter der Computer und Mobiltelefone für den Amateurfunk begeistern.

 

Arbeitsgemeinschaft Amateurfunk

Wir wollen gemeinsam die Geheimnisse der drahtlosen Telekommunikation lüften, die aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist. 

Die Schüler lernen die Grundlagen des Amateurfunks und der drahtlosen Telekommunikation kennen und den praktischen Betrieb einer Amateurfunkstation.

Da die AG Amateurfunk über einen Funkraum mit einer leistungsstarken Antennenanlage verfügt, können die Schüler mit professionellen Funkgeräten weltweite Verbindungen aufbauen. Mit den Amateurfunkrufzeichen DL0ERW und dem Ausbildungsrufzeichen DN1ERW werden weltweit Funkkontakte hergestellt.

Auch eine dem Geo-Caching ähnliche "Fuchsjagd" erfreut alle Teilnehmer immer wieder, bei der versteckte Sender mit einem Peilempfänger gefunden werden.

Die Amateurfunk-AG richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Ein breites Spektrum interessanter Themengebiete - von einfachen Bastelarbeiten bis hin zu anspruchsvollen Themen wie digitale Datenübertragung - bietet für jeden eine spannende Beschäftigung. Wer sich fragt, wie Handys, WLAN, GPS, GSM, DVB-T, Telegrafie, Funkuhren u.s.w. funktionieren, wird hier Antworten finden.

Die Amateurfunk AG wird von Seiten des OV Q21 durch Devid Hero DM3DH, Sebastian Rauch DO3SRL, Roland Keil DD2VK und Wolfgang Klein DD1WKS und von Seiten der Eichenlaubschule von Dr. Thomas Georg und dem Schulleiter Günter Peifer betreut.

Getreu dem Motto „Learning by doing“ steht dabei die Praxis im Vordergrund, ohne jedoch die Theorie zu vernachlässigen.

 

Die Ziele der Arbeitsgemeinschaft Elektronik und Amateurfunk sind: 

  • Jugendliche für Technik zu begeistern.
  • Jugendlichen Wissen und handwerkliche Fähigkeiten zu vermitteln, damit sie bei der Suche nach einer Lehrstelle bessere Chancen haben
  • Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit zu trainieren.
  • Heranwachsenden eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und eine konkrete Berufsorientierung anzubieten.
  • Interesse für technische und naturwissenschaftliche Studiengänge zu wecken.

Den Teilnehmern werden Grundlagen der Elektrotechnik, der Elektronik und der Nachrichtentechnik vermittelt. Eine Mischung aus Praxis- und Theorieunterricht führt die Jugendlichen durch die Themen.

Daneben stehen aber auch immer wieder interessante große Experimente, bei denen die Schülerinnen und Schülern das Arbeiten in der Gruppe, die Präsentation des Projektes, die Erarbeitung der einzelnen Abläufe erlernen. Teamfähigkeit, Verantwortlichkeit, Zuverlässigkeit und Projektmanagement, alles Themen für das spätere Berufsleben, werden hierbei schon in ersten Ansätzen trainiert.

Bisherige Experimente waren die Starts von Stratosphärenballons in den Jahren 2004, 2007,2011 und im Jahr 2014, ein Fesselballonstart im Jahr 2009 sowie drei Funkkontakte mit Astronauten auf der Weltraumstation ISS in den Jahren 2006, 2007 und 2009. Im Jahr 2013 gewannen 2 Schüler den European-Balloon-Wettbewerb des DARC e.V. in der Kategorie Schulen und damit eine Teilnahme an 2 Stratosphärenballonstarts in Friedrichshafen am Bodensee und Lauffen am Neckar. Eine Bojenmission auf dem Bodensee im Jahr 2014 rundet die Aktivitäten ab.

All diese Aktionen sind nicht ohne Helfer und Sponsoren zu bewältigen 

Ein herzliches Dankeschön an die Helfer (Bernd DO1BSS(sk);Teo DH8VH) und Sponsoren (Dieter DF8VD;Hans DB3WH;Volker DF5VO; Erwin DK9VT(sk); Bernd DL1BL; Hans DC6KI (sk), sowie August DK5UG und  die Arbeitsgemeinschaft Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule (AATIS), ohne diese manche Projekte nicht realisierbar wären.  Ein besonderer Dank auch an Hr. Dr. Hans Seefried, DC2NK für das Unterrichtskonzept und die Materialspenden.Ebenfalls bedanken wir uns beim DARC Distrikt Saar und dem Projektefond des DARC für die finanzielle Unterstützung unserer Projekte an der Schule.
   
© OV Q21